Die Geschichte der schwäbischen "Besa" ...
... fängt um 800 mit dem Erlaß Karls des Großen an. Dieser erlaubte den Weinbauern Teile des selbst angebauten und gekelterten Weins im eigenen Haus auszuschenken.
In anderen Regionen heißt die Besenwirtschaft auch Straußwirtschaft oder Buschenschenke. Man findet Sie in fast allen Weinbauregionen, bei uns überall im Neckartal, von Plochingen über Esslingen, Mettingen, Obertürkheim, Untertürkheim, Stuttgart-Hofen, Stuttgart-Mühlhausen bis nach Heilbronn.
Die Tradition der Besenwirschaft hat sich bis heute gehalten. Die geöffnete Besenwirtschaft wird durch einen Besen, der vor die Türe gehängt wird, angezeigt. In der gemütlichen Besenwitschaft-Atmosphäre läßt es sich gut das Viertele schlotzen, mit Fremden und Einheimischen eng zusammen hocken und schnell ins Gespräch kommen. Nicht zu vergessen die preiswerten und deftigen Besen-Gerichte, wie z.B. Schlachtplatte, Schwarzwurst, Sauerkraut und Käse.
Laut Gesetz darf aber ein Weinbauernhof für höchstens vier Monate im Jahr, in höchstens zwei Zeitabschnitten, eine Besenwirtschaft ohne Gaststättenerlaubnis in den eigenen Räumen betreiben. Daher unsere Empfehlung: erkundigen Sie sich vorher, ob die Besenwirtschaft geöffnet ist!
Wir wünschen viel Vergnügen beim Erkunden der zahlreichen Besenwirtschaften in unserer Region und freuen uns auch auf Ihren Besuch in unserer Besenwirtschaft in Plochingen. |